Akrobatik für Anfänger

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Warum? Es ist nicht sinnvoll, sofort mit "zu schwieriger" Akrobatik zu beginnen. Sicher, mit einem erfahrenen Partner erreicht auch ein Anfänger oft schnelle Erfolge, dann nämlich, wenn ersterer die Fehler ausgleicht. Oft sind gerade anfangs nicht beachtete scheinbare "Feinheiten" die eigentliche Schwierigkeit und der Grund, warum später fortgeschrittenere Übungen nicht gelingen wollen. Zum Beispiel: ein genügend starker Mensch kann einen anderen "irgendwie" heben (ich sage jetzt nicht, "wie einen nassen Sack" ...). Der Anfänger meint nun vielleicht, diese Übung wäre "geschafft" und will eine neue anfangen. Wenn diese Figur aber zu einem Bestandteil eines "Ablaufs", d.h. einer Serie von Figuren ohne abzusetzen, wird, stellt er etwa fest, daß es ihm unmöglich ist, in die nächste Figur zu gelangen.Offensichtlich war in der Ausführung der ersten Figur etwas falsch. Oder man wechselt den Partner, und die Figur klappt nicht mehr. Oder die Ausführung der Figur ist "wackelig" und dadurch im Ernstfall nicht fehlertolerant (ja, mit Fehlern muß man immer rechen, aber wenn man Reserven in Kraft & Technik hat, kann man sie vielleicht noch retten). Oder ...

Für Wen: Alle. Voraussetzungen: keine besonderen, es sei denn, Lernbereitschaft und ein gewisses "Durchhaltevermögen" gleichartige oder ähnliche Übungen bis zur sicheren Beherrschung zu wiederholen (übrigens auch ohne daß der Üungsleiter ständig zuschaut, denn er kann nicht jederzeit bei Jedem sein ;-)). Turn-Erfahrung ist ideal.

Die Grundlagen: Körperspannung, Gleichgewicht, Körpergefühl, Koordination, Vertrauen.

Die Theorie: Namen und Klassifizieren von akrobatischen Übungen. Überlegungen zu Gleichgewicht, Schwerpunkt. "Vertrauen".

Die Übungen: Allgemeine Übungen zur Koordinationsschulung. Akrobatische Duos, einfache Pyramiden. Einfache Dynamik. Einführung in den akrobatischen Handstand. Möglichst viele Partnerwechsel, um das Gefühl für die Technik zu bekommen.

Beispiele: Stehen auf den Knien, auf den Schultern. Verschiedene Aufgänge dazu. Waagerechte und senkrechte Balancen. Fuß-in-Hand- und Schulter in Hand-Stände auf dem Boden.Übergänge einzelner Übungen in eine andere Übung ohne "abzusetzen.